?? Hunde-Weihnachtsgedicht ??
Wenn leise Flocken niedergeh’n,
kann man zwei leuchtende Augen seh’n.
Ein Wedeln hier, ein Schnauben dort –
dein Hund steht schon am Lieblingsort.
Er spürt, dass etwas Wundersames
durchs Zimmer zieht – ganz warmes, sanftes.
Ein Duft von Sternenglanz und Zeit,
von Liebe, Ruhe, Zärtlichkeit.
Er stupst dich an: „Komm, bleib bei mir.
Gemeinsam feiern – jetzt und hier.“
Und in dem Kuss auf deiner Hand
liegt mehr als jeder Diamant.
Denn Weihnachtsglück ist nicht das Licht,
das glänzt im Baum, das funkelnd bricht.
Es steckt in Pfoten, die dich finden,
in treuer Nähe, festen Banden.
So wünsch’ ich euch – Hund und Mensch –
ein Fest, das Wärme nie vergisst.
Mit Herz, mit Kuscheln, ohne Eile,
in eurer kleinen, lieben Seelen-Weihnachtsweihung. ?❤️?
Verfasser AR
Das Gedicht ist Urheberrechtlich geschützt und darf weder geteilt noch von dritten benutzt werden!
Das Weihnachtswunder der Bernerbärchen
Es war ein kalter Winterabend, und das kleine Dorf lag still unter einer dicken Schneedecke.
In einem gemütlichen Häuschen am Waldrand lebten Karli, Amy und ihre beiden Töchter Hummel und Illa. Die vier Bernerbärchen hatten es sich auf ihren flauschigen
Kissen bequem gemacht, während Frauchen Kerzen anzündete und die Stube in warmes Licht tauchte.
„Es ist fast Weihnachten“, sagte Karli und blinzelte verschmitzt zu Amy.
„Ich spüre, dass dieses Jahr etwas ganz Besonderes passieren wird.“
„Was könnte das wohl sein?“ fragte Illa neugierig und schnupperte in die Luft.
„Riecht ihr das? Nach Schnee und... einem Hauch von Magie?“
„Vielleicht“, antwortete Amy geheimnisvoll,
„müssen wir nur die Augen offen halten und unser Bernerherz weit öffnen.“
In dieser Nacht konnte keiner der Bernerbärchen richtig schlafen.
Irgendetwas lag in der Luft, das sie alle spüren konnten.
Als der Mond hoch am Himmel stand, weckte Hummel die anderen.
„Kommt! Da draußen ist etwas!“
Alle schlichen zur Haustür, die wie von Zauberhand einen Spalt offenstand.
Draußen glitzerte der Schnee im Mondschein, und der Wind trug leise Glockenklänge heran.
Die Bärchen folgten dem Klang, ihre dicken Pfoten hinterließen tiefe Spuren im Schnee.
Plötzlich hielten sie inne.
Vor ihnen auf einer Lichtung stand ein großer Schlitten, der von Rentieren gezogen wurde.
Ein alter Mann mit langem weißen Bart und einem roten Mantel beugte sich über einen Sack,
aus dem kleine Geschenke hervorblitzten.
„Der Weihnachtsmann!“ flüsterte Illa ehrfürchtig.
Der Mann drehte sich zu ihnen um und lächelte.
„Ihr seid genau die Bernerbärchen, die ich gesucht habe!“
„Uns?“ fragte Karli verblüfft.
„Ja“, sagte der Weihnachtsmann.
„Ich habe so viele Geschenke zu verteilen, dass ich es dieses Jahr alleine nicht schaffe.
Ich brauche Hilfe – von treuen Herzen wie euch.“
Die Bärchen sahen sich an.
Natürlich wollten sie helfen!
„Aber wie können wir das tun?“ fragte Amy vorsichtig.
„Ihr habt die Magie in euch“,
sagte der Weihnachtsmann
und legte jedem Bernerbärchen eine kleine goldene Glöckchenkette um den Hals.
„Diese Glöckchen werden euch den Weg zeigen.
Ihr werdet die Herzen der Menschen berühren, die in dieser Zeit Trost und Wärme brauchen.“
Die Bernerbärchen verstanden sofort, was sie zu tun hatten.
Gemeinsam zogen sie mit dem Weihnachtsmann von Haus zu Haus.
Karli brachte mit seinem ruhigen Blick Zuversicht,
Amy sorgte mit ihrer liebevollen Art für Wärme,
und die kleinen Hummel und Illa ließen alle Herzen schmelzen.
Überall, wo sie hinkamen, leuchteten Kinderaugen,
und selbst die Erwachsenen schienen für einen Moment wieder an Wunder zu glauben.
Als der Morgen dämmerte, brachte der Weihnachtsmann die vier zurück nach Hause.
„Ihr habt Großes geleistet“,
sagte er, „und dafür danke ich euch von Herzen.
Möge eure Liebe
und euer Mut auch in Zukunft viele Leben erhellen.“
Zurück in ihrem warmen Häuschen
kuschelten sich die Bernerbärchen eng zusammen und schauten hinaus in den neuen Tag.
Der Schnee glitzerte,
als hätte er ihre Abenteuer der Nacht in tausend funkelnden Sternen eingefangen.
Und so wussten sie:
Das Weihnachtswunder lebt in jedem Herz,
das liebt,
teilt und anderen Freude schenkt –
besonders in den Herzen von Bernerbärchen.
Verfasser Ch Baum
Das Gedicht ist Urheberrechtlich geschützt und darf weder geteilt noch von dritten benutzt werden!